pferd-dunkel-line

KLAUS REINACHER

Klaus Reinacher wurde am 2. März 1954 in Königschaffhausen am Kaiserstuhl in Baden geboren. Seine Eltern betrieben dort Wein- und Obstbau. Familie Reinacher hatte stets Pferde im Stall und seit frühester Kindheit ist Klaus leidenschaftlich den Pferden verbunden. Er absolvierte die Ausbildung zum Pferdewirt bei Ottokar Pohlmann in München und verbrachte die darauffolgenden fünf Jahre im Stall von Fritz Ligges, einem Ausnahmereiter und „Pferdemann“. In dieser Zeit perfektionierte Klaus Reinacher das „gute“ Reiten.

Nach der Zeit im Stall Ligges ritt er für verschieden Pferdebesitzer und wurde 1987 im westfälischen Rosendahl-Osterwick sesshaft. Hier lebt er heute mit seiner Frau Ruth und den vier Kindern Lisa, Greta, Friedrich und Julius und betreibt einen Ausbildungs- und Turnierstall. Die Ausbildung junger Pferde liegt ihm besonders am Herzen.

1996 legte Klaus Reinacher seine Meisterprüfung ab und ist seitdem Ausbilder für den Beruf  Pferdewirt-Klassische Reitausbildung. Er ist als Landestrainer für die Sparte Springen zuständig und betreut die Ponyreiter, die Junioren und die Jungen Reiter für den Pferdesportverband Westfalen,er ist Turnierrichter, Parcourschef und als Referent tätig. Zudem gibt er Springlehrgänge im In- und Ausland.

pferd-dunkel-line

ERFOLGE

In seiner über 30-jährigen Karriere als Springreiter blickt Klaus Reinacher auf zahlreiche und bedeutende Erfolge zurück. Während seiner Ausbildung bei Ottokar Pohlmann wurde er „Bayerischer Meister“ bei den Junioren in der Vielseitigkeit und gewann seine ersten schweren Springen. Während seiner Zeit als Bereiter im Stall Pohlmann gewann er zwei Titel der Senioren :„Bayerischer Meister“  in der Vielseitigkeit und im Springen. Auch in Westfalen war Klaus auf dem „Treppchen“. Er war Westfälischer Meister 1982, in 1981 und 1989 gewann er die Silbermedaille und belegte im Jahr 1993 den Bronzeplatz. Die Bronzemedaille bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin 1986 hat für Klaus Reinacher den größten Stellenwert.

Er startete in über 25 Nationenpreisen für Deutschland und ritt erfolgreich auf großen internationalen Turnieren wie den CHIO`s von  Aachen, Calgary, Barcelona, Dinard, Dublin, Hickstead, Lissabon, Madrid, Rom, Rotterdam und der USA-Tour Washington, New York, Toronto.

Die sportlich bedeutendsten Erfolge waren der Start beim Weltcup-Finale in Göteburg 1985, wo er mit der Stute Desiree Platz 9 belegte und natürlich die Teilnahme bei der Weltmeisterschaft in Aachen 1986 mit Windus. Als bester deutscher Reiter belegte er dort den 10. Platz.

Besondere Freude bereitet Klaus Reinacher die Ausbildung junger Pferde. Der Höhepunkt der „grünen“ Saison ist die Teilnahme am Bundeschampionat. Klaus konnte dreimal den Bundeschampion stellen ( De May, Pirat und Friesengeist) und belegte bei dieser Prüfung mehrfach vordere Plätze. Herausragender Champion war „Friesengeist“, der später unter amerikanischer Flagge bei den Olympischen Spielen in Barcelona startete.